Der Tod und das Mädchen

Die erste Lesung
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Sunny (Nini Stadlmann) und Karl (Franz Frickel) treffen sich mit dem Tod. Das heißt, sie lernen sich kennen beim Versuch, sich vor den Zug zu werfen. Doch der Zug hat Verspätung, und der Tod auch. Stattdessen taucht ein Typ namens Todd (Tobias Licht) immer wieder auf, der ein Gewese um sich macht, als wäre er der Leibhaftige. Oder ist er es gar? Oder ist er ein Verkuppler? Sunnys erste Liebe hatte sich ja auch schon den Tod geholt. Per Bahn.

Jedenfalls weicht Todd nicht mehr von der Seite des Pärchens, das schon bald eine Menage a trois aus Leben, Liebe und Tod führt. Und alles nur wegen der Deutschen Bahn.

Das Klaviertrio „Tom und die Mädchen“ bestehend aus Violine, Violoncello und Flügel sorgt für geradezu orchestral-oppulente Musik und als Venue haben wir einen magischen Ort im Prenzlauer Berg aufgetan, die Ufo-Studios in der Musikbrauerei.

Die Berliner Stammzellformation, laut eigener Auskunft Deutschlands innovativste Musical-Company, lädt dazu ein über den Tod zu lachen. Oder vielleicht mit ihm zu lachen, falls er Spass versteht.

Als szenische Lesung mit Musik wird das Stück vor der eigentlichen Premiere auf seine dramaturgische Tauglichkeit getestet, und das Publikum wird Zeuge bei der Geburt eines Stückes. Eines Stückes über den Tod. Und ein Mädchen.